Title: Es stockt der Atem &#8211; Pneumonieprophylaxe
Author: Mike Sablowsky
Published: 8. August 2025
Last modified: 27. März 2026

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# Es stockt der Atem – Pneumonieprophylaxe

 Veröffentlicht am 8. August 202527. März 2026 von [Mike Sablowsky](https://www.pflegeunion.de/blog/author/mike-sablowsky/)

**Damit man frei durchatmen kann**

Ein tiefer Atemzug, ein kräftiges Lachen, ein ruhiger Schlaf – all das ist nur mit
gesunden Lungen möglich. Doch gerade bei pflegebedürftigen Menschen ist die **Pneumonie**,
also eine Lungenentzündung, eine häufige und ernstzunehmende Gefahr. Das Gute: Mit
der richtigen Pflege und ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich
senken. Wie genau – das zeigen wir dir hier.

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### **Was ist eine Pneumonie?**

Eine Pneumonie ist eine Entzündung des Lungengewebes. Ausgelöst wird sie meist durch
Bakterien, Viren oder Pilze. Aber auch fehlende Bewegung, geschwächte Muskulatur,
Schluckstörungen oder mangelndes Abhusten können dazu führen – gerade im Alter oder
bei Immobilität .

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**Wer ist besonders gefährdet?**

 * Pflegebedürftige mit eingeschränkter Mobilität
 * Personen mit Schluckstörungen oder neurologischen Erkrankungen
 * Menschen mit einem schwachen Immunsystem
 * Patienten nach Operationen oder mit chronischen Lungenerkrankungen

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### **So erkennst du eine Lungenentzündung**:

 * Husten mit oder ohne Auswurf
 * Fieber (kann bei älteren Menschen fehlen!)
 * Atemnot oder Kurzatmigkeit
 * Schmerzen beim Atmen
 * Verwirrtheit oder starke Müdigkeit

Wichtig: Bei Verdacht unbedingt den Hausarzt oder Notdienst kontaktieren – denn 
unbehandelt kann eine Pneumonie lebensgefährlich werden.

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### **So beugst du einer Pneumonie effektiv vor**

 1. **Regelmäßig lüften:** Frische Luft ist die einfachste Form der Prävention.
 2. **Aktiv bleiben – auch im Bett:** Schon kleine Bewegungen, gezielte Mobilisation
    und Lagerungstechniken verbessern die Lungenbelüftung.
 3. **Atemübungen einbauen:** Arme beim Einatmen heben, beim Ausatmen senken – einfach,
    aber wirkungsvoll. Auch Singen oder gemeinsames rhythmisches Atmen hilft!
 4. **Flüssigkeit zuführen:** Trinken fördert die Schleimlösung – mindestens 1,5 Liter
    täglich.
 5. **Hygiene beachten:** Saubere Hände, frische Bettwäsche, desinfizierte Oberflächen–
    so bleiben Keime draußen.
 6. **Hochlagern des Oberkörpers:** Erleichtert das Atmen, besonders im Bett.

Unsere Pflegekräfte zeigen dir gerne weitere alltagstaugliche Übungen – auch für
Menschen, die nicht mehr aktiv sitzen können .

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### **Pflegeunion – Gemeinsam aufatmen**

Die Pflegeunion ist nicht nur da, wenn es brennt. Wir setzen auf Prävention. Unsere
Pflegekräfte achten täglich auf Atemmuster, Beweglichkeit und allgemeines Wohlbefinden.
Bei ersten Anzeichen greifen wir frühzeitig ein – und begleiten auch im Ernstfall
professionell und einfühlsam.

Für mehr präventiver Arbeit wäre ein Besuch in unseren Tageseinrichtungen hilfreich,
schau doch mal rein.

Wir kennen die Risiken. Aber noch besser: Wir kennen die Lösungen. Gemeinsam mit
dir gestalten wir einen Alltag, in dem die Lunge frei durchatmen kann.

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**Du möchtest mehr zur Pneumonieprophylaxe wissen?**
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Übungen und Inspirationen aus unserem Pflegealltag.

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