Selbsthilfegruppen – Gemeinschaft, die stärkt

Wenn ein Mensch plötzlich pflegebedürftig wird, ändert sich nicht nur sein Leben – auch deins als Angehöriger steht plötzlich Kopf. Die Zeit reicht hinten und vorne nicht, der Kopf ist voll, das Herz oft auch. Zwischen Arztterminen, Medikamentenplänen, Alltag und eigenen Verpflichtungen bleibt kaum Raum für dich selbst. Doch was viele nicht wissen: Du bist nicht allein. Es gibt Menschen, die genau wissen, wie du dich fühlst. Weil sie es selbst erleben. Und sich in Selbsthilfegruppen gegenseitig den Rücken stärken.


Was sind Selbsthilfegruppen – und warum tun sie so gut?

Selbsthilfegruppen sind freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen, die ein gemeinsames Thema verbindet – sei es Pflege, Krankheit, Behinderung oder seelische Belastung. Sie tauschen sich aus, hören einander zu, geben Tipps, teilen Erfahrungen – und zeigen dir: Du bist nicht allein.

Im Gegensatz zu Therapie oder Beratung geht es in Selbsthilfegruppen nicht um professionelle Anleitung, sondern um gegenseitige Unterstützung auf Augenhöhe. Und genau das macht sie so besonders kraftvoll.


Für Angehörige wie dich: Austausch, der dich entlastet

Viele Angehörige erleben es so: Die Familie hört zwar zu, Freunde zeigen Mitgefühl – aber verstehen tun es oft nur diejenigen, die wirklich in derselben Situation stecken. Die wissen, wie es ist, um eine Pflegestufe zu kämpfen, nächtelang wach zu liegen oder sich zwischen Job, Kindern und Pflegepflichten aufzureiben.

In Selbsthilfegruppen wird deine Erfahrung verstanden – ohne Erklärung, ohne Urteil.

Was du bekommst:

  • echtes Zuhören
  • Tipps, die aus dem Alltag kommen
  • emotionale Entlastung
  • neue Perspektiven
  • das Gefühl: Ich bin nicht allein

Auch für Pflegebedürftige: Miteinander statt Isolation

Nicht nur Angehörige profitieren. Auch Pflegebedürftige selbst – ob Senioren, Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen – erleben in Selbsthilfegruppen oft einen echten „Lebensboost“. Denn Isolation und Rückzug sind bei vielen eine stille Nebenwirkung der Pflegebedürftigkeit. Die Pflegeunion ermutigt deshalb auch Kundinnen und Kunden, sich Gruppen anzuschließen oder aktiv daran teilzunehmen.

Wir helfen, das passende Angebot zu finden.


Die Pflegeunion: Deine Brücke zur richtigen Gruppe

Selbsthilfe ist wichtig. Aber sie soll dich nicht zusätzlich belasten. Deshalb übernehmen wir für dich die Recherche, die Vermittlung und – auf Wunsch – sogar die erste Kontaktaufnahme. Ob du einen regelmäßigen Treffpunkt suchst oder lieber anonym online starten möchtest – wir machen dir den Einstieg leicht.

Unsere Leistungen:

  • Vermittlung passender Selbsthilfegruppen in deiner Region
  • Infos zu Online-Selbsthilfeangeboten & geschützten Foren
  • Begleitung zum ersten Gruppentreffen (wenn gewünscht)
  • Aufklärung über Gruppendynamik & Austauschmöglichkeiten
  • Empfehlungen für Fachstellen & Organisationen (z. B. NAKOS)

Social Media loben: echte Nähe, keine Floskeln

Unsere Arbeit wird nicht nur im Alltag geschätzt – sondern auch in zahlreichen positiven Google-Bewertungen und Feedbacks auf Kununu. Besonders bei Themen wie emotionaler Belastung, Überforderung und mentaler Gesundheit zeigt sich: Die Pflegeunion hört zu, begleitet, stärkt – auch abseits der reinen Pflege.


Fazit: Geteilte Last ist halbe Last

Selbsthilfegruppen sind kein Zeichen von Schwäche – sondern von echter Stärke. Wer sich austauscht, entlastet sich. Wer Erfahrungen teilt, gewinnt. Und wer gemeinsam lacht, trotz aller Sorgen, erinnert sich: Das Leben ist auch mit Pflege bunt, lebendig und voller Begegnung.